Unsere Herbstferien auf der MSC Grandiosa hätten nicht schöner sein können. Eine Woche im Yacht Club, unterwegs mit Freunden, getragen vom Meer und vom Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein.


Das Wetter war perfekt: warm, sonnig, mild. Diese Tage hatten etwas unglaublich Leichtes. Wir haben gelacht, entdeckt, fotografiert, gegessen, gebadet – und uns einfach treiben lassen. Die Kombination aus Meerblick vom Deck, vibrierenden Städten am Mittelmeer und dem gemeinsamen Unterwegssein war genau das, was meine Seele gebraucht hat.
Der Yacht Club war dabei unser ruhiger Rückzugsort. Grosszügig, entspannt, aufmerksam – perfekt für entspannte Ferien. Morgens der Blick aufs offene Meer, tagsüber kleine Entdeckungen an Land, abends Gespräche, gutes Essen, ein Glas Wein. Glück pur!
Unsere Route führte uns von Genua über Civitavecchia, Palermo, Ibiza, Valencia und Marseille zurück nach Genua. Spätsommerliche Wärme, mildes Licht, dieses besondere Herbstgefühl, wenn alles etwas langsamer wird.
Civitavecchia – bewusst gegen Rom
Dass wir in Civitavecchia bleiben, war für uns eine ganz bewusste Entscheidung. Rom wäre theoretisch nah gewesen – praktisch aber mit Fahrzeit, Menschenmengen und dem Gefühl, ständig auf die Uhr schauen zu müssen für mich ein Stress. Und genau das passte nicht zu unserem Ferienmodus.









Also haben wir uns für einen gemütlichen Shopping-Tag entschieden. Schlendern, schauen, einen Kaffee trinken, kleine Läden entdecken. Kein Programm, kein Druck. Einfach da sein. Es war der perfekte Einstieg in diese Reise: entspannt, leicht, ohne Erwartungen.
Palermo – intensiv, lebendig, sinnlich
Palermo haben wir zu Fuss erkundet – so, wie man diese Stadt erleben muss. Rein in die Altstadt, vorbei an Strassen voller Leben, Gerüche, Stimmen.

















Das Teatro Massimo, die mächtige Kathedrale von Palermo, der Quattro Canti – diese Kreuzung, die so viel Geschichte in sich trägt. Alles wirkte intensiv und gleichzeitig ganz selbstverständlich.
Zu Mittag sind wir in ein kleines, feines Restaurant abseits der grossen Wege eingekehrt, versteckt in einer Gasse der Altstadt. Ruhig, authentisch, unglaublich gut. Genau diese Orte bleiben hängen. Palermo hat uns nicht angebrüllt – es hat uns umarmt.
Ein Seetag – Ankommen auf dem Schiff
Nach Palermo kam ein Seetag. Und ich liebe diese Tage. Kein Land in Sicht, nur Wasser, Himmel und Zeit.
Wir haben im Teppanyaki-Restaurant zu Mittag gegessen – ein Erlebnis für sich. Frisch, leicht, gesellig. Danach: Deck, Sonne, Gespräche, Lesen, Nichtstun.




Diese Tage auf See sind für mich das Herz einer Kreuzfahrt. Diese endlose Weite des Meers, dieses Unterwegssein ohne Ziel für ein paar Stunden. Pure Erholung.
Ibiza – Spätsommer, Erinnerungen und Leichtigkeit
Ibiza hat uns mit spätsommerlicher Wärme empfangen. Entspannt, ruhig, fast sanft.

















Wir sind durch Ibiza-Stadt spaziert, hoch durch die Dalt Vila bis zum Castel – genau dorthin, wo wir vor sechs Jahren schon einmal standen. Natürlich haben wir das Familienfoto von damals nachgestellt. Solche Momente liebe ich.
Danach ein gemütliches Mittagessen in der Altstadt, ein bisschen bummeln, kleine Einkäufe, kein Zeitdruck. Und dann ganz entspannt zurück zum Schiff. Ibiza zeigte sich von seiner leisen, charmanten Seite.
Valencia – Regen, Feiertag und trotzdem ein Gefühl
Valencia meinte es wettertechnisch nicht ganz so gut mit uns. Regen. Und dazu ein lokaler Feiertag. Viele Geschäfte geschlossen, wenig Leben auf den Strassen.









Trotzdem habe ich mich auf einen kurzen Rundgang gewagt. Vielleicht gerade deshalb war die Stadt besonders. Wenig Menschen, gedämpfte Farben, dieses weiche Licht nach dem Regen.
Kein klassischer Sightseeing-Tag – aber ein stiller Eindruck, der geblieben ist und mir zeigte, dass ich mir vielleicht die Stadt doch nochmals zur Besichtigung vornehmen sollte und ihr noch eine Chance geben!
Marseille – vertraut, rau und entspannt
Marseille fühlte sich an wie ein Wiedersehen. Zum Hafen, mit der Personenfähre über das Wasser, dann hinein in die Altstadt.
Ein Besuch in meinem Lieblingsschuhladen – fast schon ein kleines Ritual. Kein grosses Programm, kein Abklappern von Sehenswürdigkeiten. Einfach treiben lassen, schauen, geniessen.


Marseille ist rau und charmant zugleich. Ehrlich. Und genau richtig für einen ruhigen letzten Landtag.
Mein Fazit
Diese Reise war keine Checkliste. Sie war ein Flow. Erholsame, gemütliche Tage, viel Lachen, gutes Essen, Gespräche, Meerblick.
Ich liebe es, auf dem Schiff zu sein. Dieses Von-A-nach-B-Gelangen, ohne selbst etwas organisieren zu müssen. Jeden Morgen woanders aufwachen – und doch immer zuhause.



Herbst auf dem Meer ist für mich pures Glück. Und diese Woche auf der MSC Grandiosa wird genau so in Erinnerung bleiben: leicht, warm und genau richtig.





Und dazwischen: das Meer. So unendlich weit. Stunden auf dem Deck, Sonnenstrahlen im Gesicht, Gespräche ohne Eile. Freundschaft, die sich vertieft, wenn man gemeinsam unterwegs ist.
Diese Woche war mehr als Ferien. Sie war eine Pause vom Müssen, ein Eintauchen ins Sein. Ein kleines grosses Glück auf dem Wasser – und ein Herbst, der sich angefühlt hat wie Sommer.