Ski-Ferien in Davos – ankommen, durchatmen, auftanken

Davos im Winter – ein Ort zum Ankommen, Durchatmen und Auftanken!

Nach einem intensiven, arbeitsreichen Januar war diese Woche in Davos genau das, was ich gebraucht habe. Nichts mehr tun und müssen, sondern einfach sein.
Davos ist für mich so ein Ort. Einer, an dem ich schnell zur Ruhe komme, mich wohlfühle und innerlich runterfahren kann.

Das Wetter hat uns dabei wunderbar begleitet – in einem fast schon perfekten, entspannten Rhythmus. Sonnige Tage mit besten Schnee-Verhältnissen, ideal zum Ski fahren, weit, klar, kraftvoll. Und dann wieder Schneefall und Nebel, die alles leiser machen. Tage, die einladen zum Abschalten, zum Langsamerwerden, zum Drinnen-Sein. Genau diese Abwechslung hat der Woche ihre besondere Qualität gegeben.

Wir haben fein gegessen, uns Zeit genommen, genossen. Ohne Plan, ohne Druck. Am Morgen raus auf die Piste oder auf die Winterwanderwege, frische Luft, Bewegung, Weite. Der Körper kommt in Schwung, der Kopf wird still. Und danach dieses wohlige Gefühl von Müde und Zufriedenheit.

Seit bald sechs Jahren dürfen wir unsere Wohnung in Davos unser Rückzugsort nennen. Ein Geschenk. Ein Platz zum Ankommen. Jedes Mal wieder. Diese Konstanz, dieses Vertraute, macht es für mich noch kostbarer. Es ist einfach traumhaft dort.

Dieses Jahr waren wir mit unserer Süssen und einer Freundin zum Ski fahren da. Neben den gemeinsamen Aktivitäten hat mich vor allem eines sehr berührt: die Zeit mit den beiden Mädchen. Gespräche, Diskussionen, Zuhören. Ihre Gedanken, ihre Sicht auf die Welt, ihre Fragen. Ich finde es unglaublich bereichernd, mit jungen Menschen im Austausch zu sein, von ihnen zu lernen, sie ernst zu nehmen, ihre Perspektiven mitzunehmen. Das war richtig schön – leicht, lebendig und inspirierend.

Dazwischen Momente mit meinem Schatz und guten Freunden, gute Gespräche, echtes Miteinander. Freundschaften, die sich wie zuhause anfühlen. Oder Nachmittage mit einem Buch, eingekuschelt, ohne schlechtes Gewissen. Einfach Zeit.

Was diese Woche so besonders gemacht hat, war nicht ein einzelnes Highlight. Es war das Zusammenspiel:
– die Sonne auf dem Gesicht,
– der Schnee unter den Skiern,
– der Nebel, der alles weichzeichnet,
– die Bewegung, die erdet,
– die Gespräche, die nähren,
und die gemeinsame Zeit, die nachwirkt.

Ich habe gemerkt, wie sehr mir diese Pause gefehlt hat. Wie notwendig es war, Abstand zu gewinnen, Energie zu tanken und wieder bei mir anzukommen. Davos hat mir genau das gegeben. Ruhe. Klarheit. Kraft.

Und ja – ich hätte einfach noch etwas sein können.

Susan Diethelm

Susan Diethelm

„Mon petit bonheur“ – mein kleines Glück entdecke ich jeden Tag. Es sind die feinen, stillen, unerwarteten Dinge, die diese Gefühl hervorrufen. Kommt mit auf Entdeckungsreise.